Start-up e-bot7 trifft mit KI-Technologie den Puls der Zeit

Börse am Sonnta

München ist ein gründerfreundlicher Standort. Das sagen 71 Prozent der dortigen Jungunternehmer und damit mehr als im Bundesdurchschnitt. Der eigene Chef zu sein, war für die meisten der wichtigste Grund, den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen. Jeder dritte Gründer gibt zudem an, mehr Geld verdienen zu wollen.

 

Zu diesem Ergebnis kommt die 6. Unternehmerkunden-Studie im Auftrag der Commerzbank. Für diese wurden bundesweit 3.000 Gründer und Gründerinnen, die sich in den vergangenen sechs Jahren selbstständig gemacht haben, vom Meinungsforschungsinstitut Ipsos befragt, davon 100 in München. Dabei zeigt sich auch: Bei der Gründung eines eigenen Unternehmens sind Frauen noch deutlich in der Minderheit. Drei Viertel der Münchner Gründer sind männlich.

 


 

Start-up „e-bot7“ trifft mit KI-Technologie den Puls der Zeit

Das Leitungsversprechen des in 2016 gegründeten Münchner Start-ups „e-bot7“  lautet „Deutliche Reduzierung der Bearbeitungszeit von Anfragen im Kundenservice. Dafür entwickelt e-bot7 sogenannte Chatbots (automatisierte Dialoge), die mit Hilfe von künstlicher Intelligenz die Bearbeitungszeit von Anfragen im Kundenservice um bis zu 80 Prozent senken können. „Damit haben wir den Puls der Zeit getroffen“, freut sich Xaver Lehman, Co-Gründer und einer von drei Geschäftsführern des mit bisher mehr als 20 Awards ausgezeichneten Unternehmens e-bot7.

 

Kunden sind heute große Unternehmen wie Deutsche Bahn, HDI, BMW, Strabag, O2 Deutschland, Commerzbank und viele mehr.  Investoren wie main incubator (Commerzbank), Wayra (Telefonica Deutschland),42CAP, RTP Global und 5 Privatinvestoren zeigen über Ihre Beteiligung mit insgesamt acht Millionen Euro deutlich,  dass sie von der Geschäftsidee der Münchner Gründer überzeugt sind.

 

Unternehmensgründung ist die beste Lernplattform

Die Gründungslocation war denkbar einfach: die Studentenbude in Maastricht. “Wir waren begeistert und getrieben von der  Motivation, mit unserem eigenen Business etwas Großes zu bewegen!“, erinnert sich Co-Founder Lehmann. Das Startkapital betrug 1.500 Euro. „Unsere größte Herausforderung bestand darin, unsere Idee, nämlich Vermittler zu sein zwischen Entwicklern und einer Kommunikationsplattform, in einen Geschäftsplan umzusetzen.  Dafür haben wir viele Feedbackschleifen von potenziellen Kunden eingeholt, was uns sehr geholfen hat!“, blickt Lehmann auf seine Anfänge als Unternehmer zurück.
 
Als Tipp möchte der e-bot7 Gründer anderen folgendes mit auf den Weg geben: „Ein Unternehmen zu gründen ist das Beste was man machen kann. Selbst ein Scheitern ist nicht schlimm, weil man als Gründer wahnsinnig viel lernt. Jeder wächst nur an seinen Herausforderungen, deshalb sollte man immer den schwierigeren Weg gehen. Das stählt für alles was kommt. Ich würde mich immer wieder dazu entscheiden, ein Unternehmen zu gründen!“

 
 

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