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Insurtech Interview: e-bot7 über Zukunftspläne und den Kundenservice von Morgen

München, 16. Juli 2018 – In einem Interview mit InsurTech Hub München spricht Fabian Beringer, Mitgründer von e-bot7, über künstliche Intelligenz im Kundenservice und wie e-bot7 davon profitiert Teil der dritten Runde des W1 Forward Accelerators zu sein.

 

  1. Was genau macht Ihr Startup und was ist das Besondere an Ihrem Geschäftsmodell?

 

E-bot7 nutzt künstliche Intelligenz (KI) für den Kundenservice und hilft Unternehmen ihren Kundenservice effizienter zu machen. Unser System analysiert eingehende Nachrichten und bietet Kundenservicemitarbeitern präzise Antwortvorschläge. Dies reduziert die durchschnittliche Bearbeitungszeit um bis zu 80% und automatisiert mehr und mehr wiederkehrende Fragen direkt nach Integration. Wir stellen eine Verbindung zu vorhandenen CRM-Konsolen her und trainieren ein “künstliches neuronales Netzwerk“, ein sogenanntes “convolutional neuronal network”, das durch historische Support Anfragen geschult ist. Nach der Integration der Technologie durchläuft jede Nachricht oder E-Mail unser Modell, das zum einen wertvolle Metadaten vorhersagen kann (Priorität und Wichtigkeit bzw. Dringlichkeit der Anfrage) und an die richtige Abteilung weiterleitet. Das hilft den Mitarbeitern, die Kundenanfragen intelligenter, personalisierter und effektiver zu bearbeiten.

 

  1. Warum haben Sie sich für das W1Forward Accelerator-Programm des InsurTech Hub München entschieden?

 

Die Versicherungsbranche befindet sich heute im Umbruch. Eine der wichtigsten Änderungen in der Versicherungsbranche wird im Bereich Kundenservice, KI und Automatisierung liegen. Wir haben Technologien und Anwendungsfälle entwickelt, mit denen das Versicherungsgeschäft effizienter und effektiver abgewickelt werden kann. Wir sehen den W1Fordward Accelerator als den “Innovations-Gateway” für alle großen Versicherungen in München und Umgebung. Das gebündelte Wissen über den Markt und der direkte Kontakt zu verschiedenen prominenten Unternehmen und relevanten Geschäftseinheiten machen das gesamte Programm für uns äußerst attraktiv und helfen uns, neue Versicherungskunden viel einfacher und schneller zu gewinnen.

 

  1. Welche Möglichkeiten bietet München für Start-ups?

 

München bietet viele Möglichkeiten für Startups. Zunächst sind hier einige der größten Industrien und Unternehmen Deutschlands (Versicherungen, Automobilbranche usw.) zu Hause. Zweitens verfügt München über ein sehr starkes Netzwerk von Universitäten und qualifizierten Forschern auf dem Gebiet der KI. Zusätzlich gibt es ein sehr starkes Netzwerk von Venture Capitalists und Business Angels, was Fundraising-Aktivitäten einfacher macht. Auch das Startup Ökosystem ist sehr lebendig in München.

 

  1. Wo sehen Sie sich und e-bot7 in 5 Jahren?

 

Einer unserer Meilensteine ​​für die nächsten Jahre ist unsere internationale Expansion in Europa und Asien. Wir wollen Marktführer von künstlicher Intelligenz für den Kundenservice werden. Darüber hinaus wollen wir nächstes Jahr von 25 auf 40 Mitarbeiter wachsen. Eine große Herausforderung in dieser Wachstumsphase besteht darin, Strukturen aufzubauen und die e-bot7 Identität nicht zu verlieren. Deshalb ist es sehr wichtig die richtigen Mitarbeiter einzustellen.

Außerdem wollen wir mit der Internationalisierung weitere Sprachen entwickeln. In Zukunft müssen sich Unternehmen verstärkt auf den Ausbau des Kundenservice konzentrieren, um mit dem Kunden in direkten Kontakt zu treten. Dieser Trend wird durch neue KI Technologien wie die e-bot7 Lösung unterstützt. Derzeit ist es schon technologisch möglich, bis zu 80% der Textanfragen zu automatisieren. Unserer Meinung nach wird eine vollständige Automatisierung zu 100% noch länger dauern. Dies würde eine enorme Menge an Daten, Rechenleistung und neue Technologien erfordern. Sobald dies möglich ist, wird e-bot7 der erste Anbieter dieser KI Technologie sein.

 

  1. Welchen Rat würden Sie anderen Gründern geben?

 

Arbeite hart für deinen Traum, denn es erfordert harte Arbeit. Gib niemals auf und ein Deal ist auch nur dann sicher, wenn die Tinte auf dem Vertrag trocken ist.

 

 

  1. Was hat Sie am meisten überrascht, als Sie Ihre Firma gründeten?

 

Wie große Unternehmen heutzutage damit begonnen haben, Geschäftsprozesse zu optimieren, um externe Innovationen in das Unternehmen zu integrieren. Wir hätten nie erwartet, dass Startups und Unternehmen so gut zusammenarbeiten können.

 


Die e-bot7 Gründer Fabian Beringer, Xaver Lehmann und Maximilian Gerer

 

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